Mansour Ghassemi

Mansour Ghassemi

„Wir machen mehr als Software!“

„Ich sehe es so: Wenn wir starten, steht eine Maschine regungslos da. Nachdem ich meine Arbeit abgeschlossen habe, lebt sie. Ich habe der Maschine Leben eingehaucht! Das ist ein irrsinnig schönes Erlebnis: Wenn man erlebt, dass etwas funktioniert, was man zur Zufriedenheit des Kunden geschaffen hat. In diesem Moment ist die ganze Anstrengung und Mühe vergessen!“

 

Frühstarter mit Ambition

Ich habe mich schon als Zehnjähriger mit Elektronik beschäftigt, mir Komponenten gekauft und damit Schaltungen aus Fachbüchern nachgebaut. Mit 16 Jahren konnte ich selbst welche entwerfen – da war für mich klar, dass ich diesen Weg nach der Matura im Iran weitergehe.

Das Studium in Österreich

Der Zufall hat mich nach Österreich gebracht, und nach nur sechs Monaten in Wien konnte ich ausreichend Deutsch, um mein Wunschstudium an der Technischen Universität zu starten. Acht Jahre später war es geschafft, nebenbei habe ich bereits gearbeitet.

Nach vier lehrreichen Jahren bei den besten Consulting- und Engineering-Firmen im Iran mit zahlreichen internationalen Projekten war ich optimal vorbereitet für weitere Aufgaben. Ich entschied mich, nach Österreich zurückzukehren.

Etwas Neues beginnt

Im ersten Unternehmen lernte ich meinen kongenialen Geschäftspartner Michael Sostek kennen. Wir beschlossen, gemeinsam eigene Wege zu gehen und etwas Neues zu schaffen. Der Aufbau der Abteilung Elektro- und Automatisierungstechnik bei der Firma Jordan war bereits die Geburtsstunde der GSA!

Lizenz zum Schrankbauen

Heute umfassen meine Aufgabenbereiche als Geschäftsführer die Säulen Softwareentwicklung, Finanzen und Recht: Gesetze, Normen und die Konzession. Ich bin sowohl gewerberechtlicher als auch handelsrechtlicher Geschäftsführer und habe somit die „Lizenz zum Schrankbauen“.

Mit der Zeit wird der Bereich der Akquise immer wichtiger, in einigen Jahren werden wohl Jüngere den Bereich Technik übernehmen. Mein Ziel sind rund 20 Mitarbeiter und ein Bereich für jeden der drei Geschäftsführer, die sich somit voll auf die Kunden konzentrieren können.

Mein Ausgleich: Sport

Freizeit war stets ein rares Gut in meinem Leben, in dem der Beruf einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Sport war für mich immer eine Ausgleichssäule – ich spiele regelmäßig Basketball und gehe schwimmen.

Durch meine Arbeit habe ich fremde Länder und Kulturen kennengelernt, obwohl dafür nicht viel Zeit bleibt. Da ich aus einem orientalischen Vielvölkerland komme, bin ich unter dem Einfluss zahlreicher Kulturen aufgewachsen. Ich habe versucht, mir die besten Elemente aus jeder Kultur anzueignen.

Der Beruf als Berufung

Ich werde solange arbeiten, wie ich kann! Nicht jeder hat das Glück, das zu machen, was ihm Spaß macht. Danach kann ich mir noch immer überlegen, welchen Traum ich mir verwicklichen will.

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